Richtigstellung(en).

Wir kommentieren zwar normalerweise keine Aussendung anderer Parteien, aber die jetzt kurz vor der Wahl zugestellte Wahlzeitung der ÖVP verlangt doch nach einigen Kommentaren/Richtigstellungen:

  • Politik bedeutet für uns KAUZ/Die GRÜNEN Teamwork und harte Arbeit. Wo waren die Anträge, das Engagement und die Leidenschaft eines Großteils der Koppler ÖVP in den letzten fünf Jahren abseits vom Herrn Bürgermeister und einigen wenigen?

  • BürgerInnenbeteiligung für uns KAUZ/Die GRÜNEN heißt Mitbestimmung nicht nur vor einer Wahl anzukündigen, sondern langfristig in allen Belangen durchzuführen und die Ergebnisse auch umzusetzen (z. B. Dorfplatz: nix ist leider umgesetzt, liebe ÖVP).
  • Verkehrssicherheit für uns KAUZ/Die GRÜNEN bedeutet durchdachte Verkehrslösungen auch in Nebenstraßen statt unabgesprochene Symbolbilder in einer Parteizeitung eine Woche vor der Wahl (Sperrbrücke).
  • Salzburgring bedeutet für uns KAUZ/Die GRÜNEN, Nutzungskonflikte VOR einer Zufahrtsplanung gemeinsam zu lösen (oder wofür könnte man beim Symbolbild Sperrbrücke eine Zufahrtsstraße mit sieben Metern Breite in den Nesselgrabenwald brauchen können?).
  • Mobilitätsplanung bedeutet mehr als neue Haltestellen. Auch hier wäre es sinnvoll an gemeinsamen Lösungen mit der Bevölkerung zu arbeiten (und zwar auch unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit, wie z.B. vorher die sichere Querungsmöglichkeit für FußgängerInnen sicherzustellen). 
  • Gut Guggenthal zu schützen wäre die raumplanerische Aufgabe der letzten Jahrzehnte gewesen. Jetzt die Liebe zum Ensemble zu entdecken ist zwar löblich, aber vielleicht zu spät … Was kommt als nächstes? Wird der Bürgermeister als Baubehörde jetzt doch aktiv, nachdem man in der Gemeindestube jahrelang Widmungswünsche der Eigentümer durchgezogen und damit einer Filetierung Vorschub geleistet hat?
  • Der Bauernbund tut so, als wäre er der Vorreiter für den Naturschutz. Klar ist, dass der Verlust der Artenvielfalt auch auf die intensive Landwirtschaft zurückzuführen ist (eine grüne Fettwiese ist eben eine Wirtschafts- und keine Naturfläche). Wenn sich die ÖVP hier das grüne Mäntelchen umhängen will, dann ist das keineswegs glaubwürdig. Es braucht hier echten Willen zur Zusammenarbeit und Veränderung – v.a. bezüglich Insekten- und Vogelbeständen ist hier dringend ein Umdenken nötig!
  • Es ist einfach, spricht allerdings nicht gerade für eine Bürgermeisterpartei, alle Aussendungen des Mitbewerbs vor einer Wahl abzuwarten, um dann alle Themen selbst zu behandeln. Allerdings zeigt es klar, dass sie nicht aktiv agiert, sondern regiert, indem sie reagiert.

Lasst euch also am nächsten Sonntag kein X für ein U vormachen und gebt uns eure Stimme. Wir (re)agieren nicht nur vor der Wahl!

(GV Horst Köpfelsberger)

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