Thema: Salzburgring


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Salzburgring – © Johann Hinrichs / Alamy Stock Photo

Quo vadis – Internationaler »Gemeinnütziger« Motorsportverein Salzburgring?

Eine unendliche Geschichte stellt der Salzburgring dar. Dass in der heutigen Zeit Motorsport mit Verbrennungsmotoren sicherlich nicht in unserem Interesse liegt, muss hier wohl nicht extra gesagt werden. Noch viel schlimmer empfinden wir aber die Tatsache, dass sich trotz der hervorragenden Arbeit und dem großen Engagement des Anrainerbeirates die Sache Lärmbelastung in den letzten Jahren zusehends verschlimmert hat. Man will uns alle anscheinend nicht ernst nehmen und begeht wieder und wieder dieselben Fehler wie in der Vergangenheit. Laut unseren Unterlagen gab es 1976 die ersten dokumentierten Beschwerden dazu. Ein aktives Angehen der Probleme und die notwendige Einbindung der Bevölkerung gehört für uns zur Transparenz und Mitbestimmung. 

Mit der Neugestaltung des REK hätte unsere Gemeinde die Chance sich über das Jahr 2025 (Ende des aktuellen Pachtvertrages mit dem Land Salzburg) hinaus Gedanken zu machen. In erster Linie darüber, ob es eine vorteilhaftere Nutzung des Geländes im Nesselgraben für die Anrainer, aber im Besonderen auch für die Grundbesitzer, geben könnte, statt dort »Brot und Spiele« zu veranstalten. Dafür könnte sich ein Bürgermeister in Koppl bei den Treffen mit den Landwirten einsetzen und sich nicht vom Betreiber vor den Karren spannen lassen. Und wenn der Salzburgring heuer sein 50-jähriges Überleben feiert, könnte man auch gleich über die Worte von Niki (»nationale«) Lauda vor 40 Jahren (1979) diskutieren: »Ich habe es satt, im Kreis zu fahren.« 

(GR Wolfgang Hyden)