Biotopschutz?

In meiner gestrigen Anfrage an den Herrn Bürgermeister Rupert Reischl (ÖVP) haben wir – wie in unserer Aussendung angekündigt – nachgefragt, wie es beim Bau des Retentionsbeckens im Biotop nahe des Koppler Moores mit der naturschutzrechtlichen Genehmigung ausschaut.

Rechtlich gesehen ist nun nachträglich (vielleicht?) alles in Ordnung, aber dass gerade von einer Gemeinde ein Projekt naturschutzrechtlich noch dazu in diesem sensiblen Bereich dermaßen nachlässig durchgeführt und nachträglich von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt wird, ist schwer erträglich!

Laut Bürgermeister war das Biotop nicht mehr als solches erkennbar, weil es im Zuge der Errichtung des Hochwasserschutzes aufgeschüttet und anschließend landwirtschaftlich intensiv genutzt wurde. Auf welcher Grundlage das geschehen ist, werden wir herausfinden – wir bleiben auf jeden Fall weiter dran!

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Turbulente GV-Sitzung

Gestern fand eine etwas turbulentere Gemeindevertretungssitzung statt. Hier kurz zusammengefasst:

  • Rechnungsabschluss 2018 gegen die Stimmen von KAUZ/Die Grünen, SPÖ und FPÖ nur mit den Stimmen der ÖVP beschlossen (9:10)
  • KAUZ/Grüne Anfrage zum Retentionsbecken in Pfaffenschwand: Bei diesem gemeindeeigenen Bauprojekt lag beim naturschutzrechtlichen Verfahren zur Genehmigung einiges im Argen. Nähere Infos »
  • Umwidmung Pfaffenschwand: Hier konnten wir nicht zustimmen, da wir Bebauungen westlich der Nocksteinstraße aufgrund der Nähe zum Moor sehr kritisch sehen.

Doch es gab natürlich auch Punkte, die wir mitgetragen haben:

  • Ablehnung „Freiwillige Ausgleichszahlungen“ der APG an die Gemeinde für die 380-kV-Freileitung
  • Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Umwidmungen Bereich Sperrbrücke und Gniglerbauer etc.

Danke!

Auch wir KAUZ/Die Grünen möchten uns bei all jenen bedanken, die die Protestveranstaltung am gestrigen Sonntag gegen die 380-kV-Freileitung organisiert haben, allen voran den Bürgerinitiativen und den Gemeindevertretungen von Koppl und Eugendorf!

UND NATÜRLICH GILT UNSER DANK DEN ZAHLREICHEN TEILNEHMER*INNEN!

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Wo bleibt der Klima- & Umweltschutz?

Was passiert, wenn es keine GRÜNEN im Nationalrat gibt, hat man die letzten beiden Jahre gesehen. Österreich ist auf den letzten Platz im Klimaranking der EU abgerutscht. Während der Spitzenreiter Belgien 124 Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt hat, waren es in Österreich lächerliche 15 (Quelle: Der Falter 32/19). Das ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Vor der Wahl geben alle Parteien vor, dass ihnen Umwelt- und Klimaschutz wichtig ist. Doch sie werden danach wieder ihr Klientel und ihre Großspender bedienen (müssen). Deshalb sind starke GRÜNE auf Bundesebene wichtig, nach dem Motto: Saubere Umwelt, saubere Politik. Darum bitten wir euch am 29. September ein Zeichen zu setzen und GRÜN zu wählen! Denn nur wo GRÜN draufsteht, ist echter Klimaschutz drin!

Klimaschutz braucht die Gemeinden!

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Was der KAUZ …

… super findet!

  • Start des Räumlichen Entwicklungskonzeptes
  • 50 Jahre USV Koppl – Herzliche Gratulation!
  • Landwirte, die ihre Felder extensiv bewirtschaften und dadurch wesentlich zum Artenschutz von Pflanzen und Tieren beitragen (auch Streifenmahd, echte(!) Blühstreifen, Biotopschutz)
  • Maßnahmen der Gemeinden im Kampf gegen die 380-kV-Freileitung
  • Verbesserungen Linie 150, auch wenn hier natürlich noch viel Luft nach oben ist … wir bleiben dran.

… für verbesserungswürdig hält.

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