Silvesterknallerei

Aufgrund des erstmaligen Feuerwerksverbots in der Stadt Salzburg ging es dafür in Koppl um so mehr zu. Vor allem in Guggenthal war die Knallerei nach meiner Wahrnehmung um einiges intensiver als in den letzten Jahren. Es scheint als wären einige „Knallköpfe“ von der Stadt zu uns gefahren, um weiterhin dieser lärmintensiven, gesundheits- und umweltschädlichen „Tradition“ nachzukommen. Das kann es ja eigentlich nicht sein. Es geht nicht nur um den Umweltschutz, v.a. Haus- und Wildtiere leiden massiv unter dem Lärm zu Silvester. Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner ist dieser „Lärmtourismus“ nicht zumutbar. Private Feuerwerke nehmen auch aufgrund der vielen Beschaffungsmöglichkeiten überhand, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß, finde ich.

Leider konnten wir KAUZ/Die Grünen heuer nicht erreichen, dass auch die Gemeinde Koppl mit gutem Vorbild vorangeht und der Bürgermeister diese Ausnahmegenehmigung vom sonst gültigen Verbot nicht erteilt. Wir werden aber weiterhin dran bleiben, damit es nächstes Jahr zu Silvester endlich eine zufriedenstellende Lösung gibt!

(GV Horst Köpfelsberger)

Willkommen im Team!

Ab sofort wird der KAUZ von Thomas Schafhuber unterstützt, er übernimmt als Gemeindevertreter Bines Funktionen. Wir wünschen dir, lieber Thomas, alles Gute und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

GV Thomas Schafhuber bei der Angelobung durch Bgm. Rupert Reischl

Grüne Winterwanderung

Am 15. Dezember wanderten wir mit Dr. Horst Ibetsberger (Geograf) und Prof. Dr. Hans Steyrer am Rettenbach entlang der Endmoränen des ehemaligen Wiestal- und Guggenthalgletschers. Dabei erfuhren wir viele interessante Details über die geologischen Besonderheiten. Anschließend haben wir uns an einem Feuer vor dem Gemeindeamt gewärmt und den Ausflug bei Glühwein und Zimtschnecken ausklingen lassen.

Danke, liebe Bine!

Liebe Bine, wir sagen DANKE für über 20 Jahre Gemeindevertreterin! Gestern ging eine Ära zu Ende, du hast dein Mandat in der Gemeindevertretung zurückgelegt, warst von 1989 bis 2004 und wieder ab 2014 Gemeindevertreterin von KAUZ/Die Grünen in Koppl. Wir alle haben dir sehr viel zu verdanken und wünschen dir nun viel Zeit für dich und deine Familie. Wir hoffen weiterhin auf guten Rat und motivierende Gespräche mit dir!

Deine Käuze Wolfgang, Eva, Horst, Thomas & Team

Demo gegen 380kV

GV Horst Köpfelsberger und GRin Eva Wimmer von KAUZ/Die Grünen Koppl beim Start der Demo bei der BH Salzburg-Umgebung

Danke an alle, die da waren und unser aller Anliegen unterstützen!

Führung im Blinklingmoos (Strobl)

Extrem informative Führung mit Gerald Anthes zum Projekt „Wiedervernässung des Blinklingmoos“ in Strobl. Warum Moore unbedingt erhalten und renaturiert werden müssen (Artenvielfalt, CO2-Speicher), Spundwände aus recyceltem Kunststoff statt aus Holz gebaut werden (Haltbarkeit, Dichtheit), dass Materiallieferungen und Baumaßnahmen mit einem Bagger in einem Moor nicht ganz so einfach bewerkstelligt werden können (Gefahr des Versinkens) und man besser immer bei der Gruppe bleibt (um nicht als Moorleiche zu enden ;-) …). Danke für die Einladung von den Grünen Strobl!

Spundwände halten das Wasser in ehemaligen Entwässerungsgräben zurück und den Wasserspiegel konstant.
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Stellungnahme 380 kV

Liebe Kopplerinnen und liebe Koppler!

Bezugnehmend auf die in Radio Salzburg gemeldete Androhung des Rücktritts der gesamten Gemeindevertretung möchte der KAUZ/die GRÜNEN Koppl folgende Stellungnahme abgeben:

In Art. 118 B-VG Bundesverfassung und im § 16 GdO steht: Die Gemeinde hat die Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches im Rahmen der Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes in eigener Verantwortung frei von Weisungen und unter Ausschluss eines Rechtsmittels an Verwaltungsorgane außerhalb der Gemeinde zu besorgen.

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Das Schweizer Vorbild

Leserinnenbrief unserer Gemeinderätin Dr.in Eva Wimmer-Liko

Salzburger Nachrichten, am 23.09.2019

Vor Kurzem war ich in der Schweiz auf Urlaub und habe selbst erlebt, wie Klimaschutz funktionieren könnte. Da gab es zum Beispiel ein Öffiticket für die lokalen Busse für alle Hotelgäste gratis. Das Benützen der Öffis ist für Schweizer Verhältnisse günstig und wirklich gut ausgebaut. Ich sah Mehrparteienhäuser, auch am Land, ohne große Parkflächen rundherum, die Autos der Bewohner stehen bodensparend in der Tiefgarage. Man findet kaum Supermärkte auf der grünen Wiese, daher gibt es noch belebte Ortschaften. Es gibt einige hübsche Alpendörfer im Talschluss, wo keine Touristenautos erlaubt sind und in großen Parkdecks verschwinden. Weiter geht es dann für die Gäste mit Seilbahnen oder Zügen und in Zermatt sind nur Elektrofahrzeuge zugelassen.  Auch wenn es manchen nicht so gefällt, das Parken eines Autos ist überall gebührenpflichtig, sogar auf der hintersten Alm. Klingt vielleicht nicht sehr angenehm, zwingt aber zum Umdenken, denn man kann fast überall öffentlich hinfahren oder bildet vermehrt Fahrgemeinschaften, um sich die Gebühr teilen zu können. Alles in allem kann man mit relativ kleinen Maßnahmen viel erreichen und die Auswirkungen spürt man dann schon vor Ort. Es gibt weniger Verkehr, saubere Luft und viel unverbaute  Landschaft.

Dr.in Eva Wimmer-Liko, 5321 Koppl