Turbulente GV-Sitzung

Gestern fand eine etwas turbulentere Gemeindevertretungssitzung statt. Hier kurz zusammengefasst:

  • Rechnungsabschluss 2018 gegen die Stimmen von KAUZ/Die Grünen, SPÖ und FPÖ nur mit den Stimmen der ÖVP beschlossen (9:10)
  • KAUZ/Grüne Anfrage zum Retentionsbecken in Pfaffenschwand: Bei diesem gemeindeeigenen Bauprojekt lag beim naturschutzrechtlichen Verfahren zur Genehmigung einiges im Argen. Nähere Infos »
  • Umwidmung Pfaffenschwand: Hier konnten wir nicht zustimmen, da wir Bebauungen westlich der Nocksteinstraße aufgrund der Nähe zum Moor sehr kritisch sehen.

Doch es gab natürlich auch Punkte, die wir mitgetragen haben:

  • Ablehnung „Freiwillige Ausgleichszahlungen“ der APG an die Gemeinde für die 380-kV-Freileitung
  • Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Umwidmungen Bereich Sperrbrücke und Gniglerbauer etc.

Wo bleibt der Klima- & Umweltschutz?

Was passiert, wenn es keine GRÜNEN im Nationalrat gibt, hat man die letzten beiden Jahre gesehen. Österreich ist auf den letzten Platz im Klimaranking der EU abgerutscht. Während der Spitzenreiter Belgien 124 Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt hat, waren es in Österreich lächerliche 15 (Quelle: Der Falter 32/19). Das ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Vor der Wahl geben alle Parteien vor, dass ihnen Umwelt- und Klimaschutz wichtig ist. Doch sie werden danach wieder ihr Klientel und ihre Großspender bedienen (müssen). Deshalb sind starke GRÜNE auf Bundesebene wichtig, nach dem Motto: Saubere Umwelt, saubere Politik. Darum bitten wir euch am 29. September ein Zeichen zu setzen und GRÜN zu wählen! Denn nur wo GRÜN draufsteht, ist echter Klimaschutz drin!

Klimaschutz braucht die Gemeinden!

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Was der KAUZ …

… super findet!

  • Start des Räumlichen Entwicklungskonzeptes
  • 50 Jahre USV Koppl – Herzliche Gratulation!
  • Landwirte, die ihre Felder extensiv bewirtschaften und dadurch wesentlich zum Artenschutz von Pflanzen und Tieren beitragen (auch Streifenmahd, echte(!) Blühstreifen, Biotopschutz)
  • Maßnahmen der Gemeinden im Kampf gegen die 380-kV-Freileitung
  • Verbesserungen Linie 150, auch wenn hier natürlich noch viel Luft nach oben ist … wir bleiben dran.

… für verbesserungswürdig hält.

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Gemeindeübergreifende Mobilität

Mobilitätslösungen können nur gemeindeübergreifend erarbeitet werden. Gerade im Bereich Verkehr sind – auch aus Klimaschutzgründen – dringend Verbesserungen nötig. Deshalb sind auch wir natürlich beim Arbeitskreis der Salzburger Grünen vertreten. Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit, Diskussionen und Konzepte, die wir gemeinsam mit den anderen Gemeinden/Städten erstellen. Gern könnt ihr uns eure Ideen schicken, wir werden sie dann auch entsprechend einbringen und diskutieren. Einfach ein Mail an horst@zukunft-koppl.at. Danke!

GV Horst Köpfelsberger (Fotos Lukas Uitz)

Elektroauto vs. Verbrenner

Warum die E-Mobilität nicht alle unsere (Mobilitäts-)Probleme löst, ich aber trotzdem überzeugter E-Autofahrer bin.

(GV Horst Köpfelsberger)

Vorausschicken möchte ich, dass das Elektroauto nicht grundsätzlich DIE Lösung unseres Mobilitätsproblems ist. Wenn wir unser momentanes Mobilitätsverhalten eins zu eins auf elektrisch umstellen, werden wir ein ziemliches Problem haben. In Wahrheit geht es darum, dass unsere Mobilität mit weniger Individualverkehr, mehr Carsharing und Öffis, Rad und zu Fuß neu gestaltet werden muss. Ich bin davon überzeugt, dass (vor allem in ländlichen Gebieten) intelligente Elektromobilität ein Teil der Lösung sein kann. Um das zu zeigen, möchte ich – selber seit einem Jahr E-Autofahrer – die Vor- und Nachteile kurz darstellen. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt natürlich keine wissenschaftliche Abhandlung dar – allerdings war die Abwägung dieser Argumente entscheidend für meine Kaufentscheidung pro Elektroauto.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik mailt mich einfach an: horst@zukunft-koppl.at.

Die Elektromobilität verfolgt aus meiner Sicht in erster Linie folgende Ziele:


1. Senkung des Energieverbrauchs pro Kilometer

Grafik 1 : Energieverbrauch auf 100 Kilometer

2. Reduktion der lokalen Emissionen, v.a. Luftschadstoffe und CO2


3. Umstieg auf Erneuerbare Energien im Bereich Mobilität

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