Rückblick & Ausblick

Liebe Kopplerinnen, liebe Koppler!

Ein sehr herausforderndes Jahr geht zu Ende. Die Coronapandemie hat uns auf allen Ebenen vor ungeahnte Herausforderungen gestellt – privat, beruflich, aber auch in der Gemeindepolitik. Budgetfragen waren plötzlich offen, Sitzungen wurden abgesagt und der inhaltlich/strategische Austausch zwischen uns allen intern war nur sehr schwer möglich. Wir sahen eine Auflösung der Koppler SPÖ, die gewohnte Strategie der Verzögerungs-, Hinhalte- und Salamitaktik der ÖVP und auch eine Regierungsbeteiligung der Grünen auf Landes- und Bundesebene, die zwar Mitgestaltung bei manchen Themen ermöglicht, deren Preis aber vielen von uns sehr, sehr hoch erscheint – man denke nur an Flüchtlingspolitik, wo man sich partout nicht durchsetzen kann. Es fällt schwer, das zu akzeptieren. 

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Sind Verkaufsautomaten bei der Sperrbrücke wirklich sinnvoll?

In der Gemeindevertretungssitzung am 15. 09. wurde über einen Grundsatzbeschluss diskutiert, der eine langfristige Verpachtung einer gemeindeeigenen Fläche in unmittelbarer Nähe der Sperrbrücke für einen holzverkleideten Container mit Automaten ermöglichen soll – gedacht für den Verkauf von Produkten aus der Mondsee- und Fuschlseeregion. Auf den ersten Blick ist das auch für uns eine charmante und ehrenwerte Idee. Aber wenn der KAUZ genauer drauf schaut?

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Falscher Ort, falscher Zeitpunkt, falsche Vorgehensweise.

Wir stehen einer Pumptrackanlage grundsätzlich positiv gegenüber und wir schätzen die Tätigkeiten des Vereins. Trotzdem kann es in der Form und zum jetzigen Zeitpunkt von uns KAUZ/Die Grünen leider keine Zustimmung zur Förderung (40% = 40.000 Euro) und einer Haftungsübernahme in Höhe der zu erwartenden EU-Förderung (60% = 60.000 Euro) durch die Gemeinde geben. (Gesamtkosten 100.000 Euro)

Begründung:

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Demokratiepolitische Entzauberwörter

Zugegeben die letzte Gemeindevertretungssitzung war in Teilen nicht ganz so harmonisch, wie sich das manche vorgestellt haben. Das ist aber auch logisch, wenn bei uns der Eindruck entsteht, beim höchsten Gremium der Gemeinde handle es sich um ein Abnick-Organ – Projekte fixfertig von Amt, Bürgermeister und seiner ÖVP vorentschieden bzw. vollendete Tatsachen geschaffen und das ganze gewürzt mit einer scharfen Prise Zeitdruck. Auf nähere Nachfrage entpuppt sich das Ganze dann doch leider als widersprüchlich und wenig durchdacht. Oder man will uns Dinge weismachen, die nicht ganz den Tatsachen entsprechen.

Unsere demokratiepolitischen Lieblingszitate aus den Reihen der ÖVP:

  • »Das muss man nicht wissen.«
  • »Darum geht es jetzt nicht.«
  • »Euch gehts nur ums Anpatzen.«

Wie immer stehen wir für eine konstruktive und offene Zusammenarbeit jederzeit zur Verfügung. Für blöd verkaufen lassen wir uns allerdings sehr ungern.

GV Horst Köpfelsberger